Wichtige Information: Dummy SchemereferenceIDs laufen zu Ende Oktober 2022 abNutzen sie als Händler noch die von den Kartenmarken ausgegebenen dummy SchemereferenceIDs, müssen diese zum 01.11.2022 umgestellt / aktualisiert werden. Das bedeutet für sie, dass ihre Kunden aufgefordert werden müssen ihre Kartendaten zu aktualisieren und zusätzlich ist eine 3DS Authentifizierung verpflichtend. Für diesen Prozess stehen ihnen die nachfolgenden Möglichkeiten zur Verfügung, welche Sie durch die Erstellung eines Payment Links an die Kunden geben können oder Kunden werden im Shop über eine separate Funktion dazu aufgefordert. Transaktion inkl. Reservierung eines Rechnungsbetrag XMöchten Sie die Aktualisierung/Umstellung auf eine gültige SchemereferenceID während eines regulären Payments durchführen, d.h. der Kunde soll über einen Betrag X auch belastet werden, nutzen Sie hierfür die Standard Kreditkartenschnittstellen (...payssl.aspx oder auch ...paynow.aspx). Wichtig hierbei ist, dass das JSON Objekt credentialOnFile als CIT + initial=true initialisiert werden muss. Dadurch ist eine 3DS-Challenge verpflichtend und die SchemereferenceID wird basierend darauf generiert und kann für weitere Folgeeinzüge als MIT verwendet werden. Kartenverifikation - 0.00€ TransaktionMöchten Sie die Aktualisierung/Umstellung auf eine gültige SchemereferenceID als Account Verifikation (Prüfung der Kartendaten bei der Bank mit einer 0.00€ Transaktion) durchführen, nutzen Sie hierfür bitte auch die Standard Kreditkartenschnittstellen (...payssl.aspx oder auch ...paynow.aspx). Auch hier ist es wichtig das die Transaktion mit dem JSON Objekt credentialOnFile als CIT + initial=true initialisiert wird. Dadurch ist eine 3DS-Challenge verpflichtend und die SchemereferenceID wird basierend darauf generiert und kann für weitere Folgeeinzüge als MIT verwendet werden. Allgemeine InformationDie SchemereferenceID ist eine eindeutige direkt von den Kartensystemen wie VISA und MC bereitgestellte Transaktions-ID, um eine Transaktion im gesamten Zahlungs-Ökosystem eindeutig zu referenzieren. Sie wurde anfänglich von VISA gemäß deren Framework-Spezifikationen wie COF (Credential On File) und MIT (Merchant Initiated Transactions) eingeführt und ist relevant für Anwendungsfälle mit Transaktionsarten wie Wiederkehrend, UCOF (MIT), Inkrementell, Verzögerte Autorisierung, Wiedervorlage usw. Mit der Veröffentlichung der EMV 3DS-Spezifikationen entstand auch für MasterCard die Anforderung, eine derartige eindeutige ID zu verwenden, welche sie “traceID” oder “grandfathering ID” nannten. Die Logik dahinter ist, dass sich der Issuer auf diese ID verlassen kann, um die anfängliche Zahlung mit allen nachfolgenden zu verknüpfen, die sich in einem Dauerauftrag in in einem COF- oder MIT-Regime darauf beziehen. Das ermöglicht dem Issuer, für alle nachfolgenden Zahlungen abweichende Transakationsregeln anzuwenden (d.h. kein CVV/CVC, keine zusätzlichen Authentisierung in EMV 3DS). In der derzeitigen Situation wurde den Händlern für Mastercard/Maestro-Transaktionen, bei denen die anfängliche Zahlung (Einrichtung einer Vereinbarung) vor dem Inkrafttreten der Regulierung erfolgt ist, in den Autorisierungsantworten keine “schemeReferenceID” bereitgestellt.
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